Journal

Ein literarisches Notizbuch über Schreiben, Dunkelheit und das, was bleibt.

  • Warum Schreiben größer ist als Erfolg
    Es gibt Menschen, die schreiben, um zu veröffentlichen. Menschen, die schreiben, um Erfolg zu haben. Menschen, die schreiben, um gelesen zu werden. Ich verstehe das. All das ist berechtigt. Aber bei ehrlicher Betrachtung hat das Schreiben für mich einen gänzlich anderen, wesentlich intimeren Anreiz: Der wichtigste Teil des Schreibens entsteht an einem Ort, den kein… Warum Schreiben größer ist als Erfolg weiterlesen
  • Wenn zwei kleine Leben meinen Blick schärfen
    Es gibt zwei wunderbare kleine Menschen in meinem Leben, die mich tagtäglich daran erinnern, wie viel sich in den letzten Jahren verändert hat. Hierbei geht es nicht um die großen einschneidenden Änderungen, die das Vatersein naturgemäß mit sich bringt, sondern um die leisen Verschiebungen, die erst sichtbar werden, wenn man innehält. Früher konnte ich mich… Wenn zwei kleine Leben meinen Blick schärfen weiterlesen
  • Was Angst vom Schreiben versteht
    Am Morgen, wenn noch alles ruhig ist und ich die verbleibende Müdigkeit der Nacht langsam abschüttele, setzt manchmal etwas in mir ein. Ich sitze vor einem Manuskript, bereit, mit dem Schreiben zu beginnen – und spüre, wie sich etwas anspannt, bevor überhaupt ein Wort auf dem Bildschirm verewigt ist. Es beginnt leise. Ein enges Gefühl… Was Angst vom Schreiben versteht weiterlesen
  • Ein Satz, der sich Raum nahm
    „Du bist Beherrscher deines Glücks und Marionette deines Untergangs.“ Der Satz kam einfach so. Er offenbarte sich in einem Moment der Stille und des Innehaltens. So ist es mit den meisten spannenden kreativen Ideen. Ich habe ihn einmal niedergeschrieben – eher reflexhaft als mit Absicht. Und ließ ihn wirken. Es war kein Satz, der mich… Ein Satz, der sich Raum nahm weiterlesen