
Ich schreibe Geschichten.
Geschichten über das, was man nicht loswird.
Und über das, was am Ende noch bleibt.
Meine Literatur sucht selten nach Antworten. Sie legt frei, was ohnehin da ist – auch wenn es unbequem ist.
Mich interessieren weniger außergewöhnliche Ereignisse als das, was sie im Menschen auslösen: Zweifel, Schuld, Selbsttäuschung. Es sind diese inneren Bewegungen, die meine Geschichten tragen.
Geschichten entstehen für mich nicht aus Plänen, sondern aus Bewegung – aus einem Gedanken, einem Bild, einem inneren Riss, dem ich folge. Meist erfahre ich selbst erst im Schreiben, wohin sie führen.
Ich höre auf das, was mir eine Geschichte erzählt. Und bringe es zu Papier.
