
Ich interessiere mich für die Kräfte, die Menschen in Bewegung setzen – und jene, die sie zum Stillstand bringen.
Für die Mechanismen von Schuld, Sehnsucht und Selbstbetrug.
Und für das Grauen, das entsteht, wenn man sich selbst zu lange zusieht.
Über mein Schreiben
Meine Literatur sucht nicht nach Antworten. Sie versucht, Wahrheiten freizulegen – auch wenn sie dunkel, unbequem oder schwer auszuhalten sind.
Ich arbeite intuitiv, oft roh, manchmal widerständig. Geschichten entstehen für mich nicht als Plan, sondern als Bewegung: eine vage Ahnung, ein innerer Riss, ein Satz, der mich verfolgt. Ich folge diesen Spuren, bis sich Figuren, Konflikte und Abgründe zeigen. Dabei interessiert mich weniger das Spektakuläre als das Menschliche. Was treibt uns an? Was verleugnen wir? Und wie weit kann man gehen, bis man sich selbst verliert?
Meine Figuren sind Menschen, die an sich selbst scheitern, an ihren Sehnsüchten, an illusorischer Bedeutung, an der Welt. Ihre Wege sind selten sanft, oft schmerzhaft, manchmal verstörend – aber immer konsequent.
Denn Geschichten müssen nicht gefallen. Sie müssen wahrhaftig sein.
Über meine Themen
In meinen Geschichten interessieren mich Wahn und Selbsttäuschung, Schuld und die unbequemen Wahrheiten. Vor allem jene, die wir vor uns selbst verbergen.
Ich schreibe über Sehnsüchte, die zu weit gehen, über vergrabene Erinnerungen, über die fragile Grenze zwischen Realität und Wahrnehmung — und über die leise Dunkelheit, die im Alltäglichen wohnt.
Über meine Leidenschaft
Ich schreibe, um jenen Schatten Raum zu geben, die wir im Alltag übersehen.
Ich folge ihnen – wohin sie auch führen mögen. Manchmal zu Wahrheiten, die schmerzen.
Manchmal zu Orten, die man lieber nicht betreten würde.
Ich hoffe, dass diese Prosa in all ihren Facetten Sie – werte Leserin, werter Leser – ebenso mitreißt wie mich.
